Aerodynamische Wunder
Haben unsere Vorfahren die Geschöpfe des Himmels nicht gerade gefürchtet, erlagen sie bestimmt der Sehnsucht auch eines Tages mal in die Lüfte aufzusteigen und die Erde von oben herab zu erobern oder sich frei zu fühlen. Dieser Traum, der mutmaßlich zu nahezu jeder Zeit ein Thema war, hat die Menschheitsgeschichte nachhaltig geprägt. Denn das Beobachten der Vögel, wie sie ihre weiten Flügel spannen und sich mit Hilfe der physikalischen Gesetze der Aerodynamik in die Lüfte begeben, gab den Anstoß ein Fluggerät zu erfinden, dass es ebenfalls dem Menschen erlaubt abzuheben. Otto Lilienthal gilt im Zuge dessen als bekanntester Luftpionier, der dem Flugzeug seinen Namen gab.
Die Einzigartigkeit liegt in der Natur
Doch so fantastisch und fortschrittlich unsere Flugzeuge auch sind und in potenzierter Weise noch sein werden, erreichen sie kaum die Einzigartigkeit lebender Flugwesen. Zahlreiche Vereine und Organisationen huldigen allen oder einigen ausgewählten Vogelarten beziehungsweise fliegenden Tieren, wie Fledermäusen, auf ihre eigene, stark unterschiedliche Art. Die Einen engagieren sich im Artenschutz, die Anderen in der Schönheitspflege und wieder Andere, wie der Verein Deutscher Hochflug-Club, in der besonderen Zucht sowie Pflege von Hochflugtauben.
Hoher Spitzenflug
Im Hochflug gilt die Devise: Schönheit ist schön, aber eine herausragende Flugleistung besser! Aus diesem Grunde schafft es nicht jede Taubenart in den Club, sondern lediglich die aerodynamischen Spitzenreiter. Viele Rassen der Hochflugtauben wurden und werden daher speziell für den Sport gezüchtet. Auch wenn die Eingriffe in die Natur nicht bei jedem auf Verständnis stoßen, so ist die Züchtung für sportliche Zwecke einer reinen Ausstellungsmotivation vorzuziehen.